Weiterführende Informationen zum Thema Wohnen und Leben

Im jungen Erwachsenenalter beschäftigen sich Eltern und Kind zunehmend mit dem Thema Wohnen. Auch hier kann man allgemein feststellen – alles ist möglich. Viele Menschen mit Asperger-Syndrom verfügen über einen sehr hohen Grad der Selbständigkeit, sind berufstätig, leben in Partnerschaften und haben Kindern. Obwohl natürlich, trotz vorhandener Selbständigkeit, die grundlegenden Kriterien des Asperger-Syndroms weiterhin vorhanden sind, so ist ein eigenständiges Leben in eigener Wohnung nicht ungewöhnlich.

Dennoch gibt es natürlich Menschen mit Asperger-Syndrom, die mehr Unterstützung benötigen. Auch hier richtet sich der Unterstützungsbedarf wieder nach den individuellen Problemen und Einschränkungen, so dass keine allgemeingültige Aussage getroffen werden kann, welche Wohnform gewählt werden sollte.

Das Angebot an Unterstützungsmöglichkeiten ist vielfältig, es gibt ambulante, betreute Wohnformen in eigener Wohnung, in Wohngemeinschaften oder in Wohnheimen, die Betreuungsintensität bzw. Art der Unterstützung variiert je nach individuellem Unterstützungsbedarf. Menschen, die eine intensivere Unterstützung benötigen, als in ambulanten Wohnformen geboten werden kann, wohnen meist in stationären Einrichtungen, d.h. in Wohnheimen für behinderte Menschen.

Durch das mittlerweile große Angebot unterschiedlicher Wohnformen und individuell angepasster Hilfen und Finanzierungen der jeweiligen Hilfen ergeben sich heute viele Möglichkeiten eines völlig individuellen Konzepts.

Allgemein gilt natürlich auch für den Bereich Wohnen, dass dem Menschen mit Behinderung ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden soll.

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